Ja ich weiß, vor vielen Monaten hab ich mich noch über die Durchführung und die Wirkung von Ritualen jeglicher Art lustig gemacht. Da hab ich gemeint Rituale könnte man sich in die Haare schmieren, weil das Baby sowieso auf den vorgegebenen Ablauf hustet und macht was es grad glaubt. Jetzt ist es aber in Wirklichkeit so, dass wir natürlich Ratschläge, die wir von mehreren Seiten bekommen, klarerweise auch versuchen zu befolgen. Und so haben wir schon vor längerer Zeit begonnen, das wertvollste aller Rituale zu entwickeln. Jenes zum Einschlafen. Oma war gestern ganz verwundert, dass wir so einen strengen Ablauf haben, was das angeht. Aber er funktioniert und der Spruch "never change a running system" ist sowohl bekannt als auch mehr als wahr. Also halten wir an unserem gut eingelaufenen Ritual fest und ich erklär jetzt einfach mal wie die Gute Nacht Routine ausschaut.
Jetzt fällt mir nebenbei gerade auf, dass ich sicher schon 5 mal Ritual geschrieben hab. Wenn ich mich jetzt so erinner, was die Googlewerbung ganz unten auf meinem Blog so stichwortabhängig alles beworben hat, krieg ich schon ein bisschen Angst was da alles kommen wird. Wobei schlimmer als die Inkontinenzhose (die jetzt bestimmt wieder aufgrund der bloßen Erwähnung auftauchen wird) kanns wohl nicht sein. Sollte wer satanische Verse finden, bitte melden.
Aber zum Thema. Die Spiele beginnen um 17:30 mit den Vorbereitungen aufs Bad und mit dem Aufkochen der Milch. Magdalena watschelt hier meistens mit ins Bad und die Küche, da es für sie aber operativ nix zu tun gibt, ist ihr die Sache meistens noch eher wurscht. Ist die Milch ein bisserl abgekühlt wird ihr Grieskocherl zusammengerührt. Da hat sie operativ auch nicht viel was zu tun, aber zuschauen tut sie dabei ganz gerne. Der Zeitraum zwischen 17:45 und 18:00 ist dann Start der Raubtierfütterung. Wann entscheidet üblicherweise der Nachwuchs. Ist sie hungrig schnappt sie Mama oder Papa bereits um dreiviertel an der Hand und zerrt richtung Küche. Ist sie nicht so hungrig und will spielen sagen wir um kurz vor 6: "Magdalena, gemma essen?" Dann watschelt sie normalerweise voraus zum Babysessel. Die Fütterung selbst ist unspektakulär wie bei wenigen Kindern. Sie isst ihre Schüssel leer und wenn man sich verkalkuliert hat noch ein vierteltes zusätzliches Schüsserl. Normalerweise brauchen wir auch keine Angst vor Überfütterung haben. Wenn sie nichts mehr mag spuckt sie den letzten Bissen wieder aus. Eine für mich ausreichende Information über den Befüllungsstand des Nachwuchses.
Gleich nach dem Essen gehts ab ins Bad. Darauf freut sie sich besonders, Baden ist eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Also ausziehen, Zähneputzen, in die leicht vorbefüllte Wanne setzen, ein bisschen Waschen. Lieb wirds wenn sie einen Waschlappen in die Finger bekommt. Dann wäscht sie sich nämlich voll Elan selbst das Baucherl und die Brust. Sehr herzig anzusehen. Dann schauen wir dem Wasser beim Abfließen zu und der Zwerg wird unter lautem Protest aus dem Wasser gehoben. Ich sagte doch da drinnen gefällts ihr, da kann man nicht erwarten, dass man sie ohne Geschrei rausbekommt. Während des Abtrocknens wird die Flourtablette gejausnet.* Kurz nach dem Einschmieren und Föhnen geht die Tür in die Freiheit auf. Die kleine Chefin rennt so gegen halb 7 fröhlich grinsend und teilweise mit ihrer Zahnbürste im Mund ins Wonzimmer und will dort üblicherweise schnell noch was lesen.
Apropos schnell noch was lesen: 18:30 bis 21:00 findet ihr dann im Teil 2. An alle die ein schreiendes Baby daheim haben, und auf eine Lösung ihrer Schlafengehprobleme gewartet haben: Ich bin zuversichtlich noch diese Woche fertig zu werden mit dem Text. Bis dahin wünsche ich gute Nerven.
*Das bekommen Babys für kräftige Zähnchen, anstatt der Zahnpasta.
Jetzt fällt mir nebenbei gerade auf, dass ich sicher schon 5 mal Ritual geschrieben hab. Wenn ich mich jetzt so erinner, was die Googlewerbung ganz unten auf meinem Blog so stichwortabhängig alles beworben hat, krieg ich schon ein bisschen Angst was da alles kommen wird. Wobei schlimmer als die Inkontinenzhose (die jetzt bestimmt wieder aufgrund der bloßen Erwähnung auftauchen wird) kanns wohl nicht sein. Sollte wer satanische Verse finden, bitte melden.
Aber zum Thema. Die Spiele beginnen um 17:30 mit den Vorbereitungen aufs Bad und mit dem Aufkochen der Milch. Magdalena watschelt hier meistens mit ins Bad und die Küche, da es für sie aber operativ nix zu tun gibt, ist ihr die Sache meistens noch eher wurscht. Ist die Milch ein bisserl abgekühlt wird ihr Grieskocherl zusammengerührt. Da hat sie operativ auch nicht viel was zu tun, aber zuschauen tut sie dabei ganz gerne. Der Zeitraum zwischen 17:45 und 18:00 ist dann Start der Raubtierfütterung. Wann entscheidet üblicherweise der Nachwuchs. Ist sie hungrig schnappt sie Mama oder Papa bereits um dreiviertel an der Hand und zerrt richtung Küche. Ist sie nicht so hungrig und will spielen sagen wir um kurz vor 6: "Magdalena, gemma essen?" Dann watschelt sie normalerweise voraus zum Babysessel. Die Fütterung selbst ist unspektakulär wie bei wenigen Kindern. Sie isst ihre Schüssel leer und wenn man sich verkalkuliert hat noch ein vierteltes zusätzliches Schüsserl. Normalerweise brauchen wir auch keine Angst vor Überfütterung haben. Wenn sie nichts mehr mag spuckt sie den letzten Bissen wieder aus. Eine für mich ausreichende Information über den Befüllungsstand des Nachwuchses.
Gleich nach dem Essen gehts ab ins Bad. Darauf freut sie sich besonders, Baden ist eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen. Also ausziehen, Zähneputzen, in die leicht vorbefüllte Wanne setzen, ein bisschen Waschen. Lieb wirds wenn sie einen Waschlappen in die Finger bekommt. Dann wäscht sie sich nämlich voll Elan selbst das Baucherl und die Brust. Sehr herzig anzusehen. Dann schauen wir dem Wasser beim Abfließen zu und der Zwerg wird unter lautem Protest aus dem Wasser gehoben. Ich sagte doch da drinnen gefällts ihr, da kann man nicht erwarten, dass man sie ohne Geschrei rausbekommt. Während des Abtrocknens wird die Flourtablette gejausnet.* Kurz nach dem Einschmieren und Föhnen geht die Tür in die Freiheit auf. Die kleine Chefin rennt so gegen halb 7 fröhlich grinsend und teilweise mit ihrer Zahnbürste im Mund ins Wonzimmer und will dort üblicherweise schnell noch was lesen.
Apropos schnell noch was lesen: 18:30 bis 21:00 findet ihr dann im Teil 2. An alle die ein schreiendes Baby daheim haben, und auf eine Lösung ihrer Schlafengehprobleme gewartet haben: Ich bin zuversichtlich noch diese Woche fertig zu werden mit dem Text. Bis dahin wünsche ich gute Nerven.
*Das bekommen Babys für kräftige Zähnchen, anstatt der Zahnpasta.
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